Neuigkeiten

28 Feb

Was haben Kartoffeln und Blumen gemeinsam?

Dass sie Thema unserer jüngsten Azubi-Schulung waren.

Willebadessen – Gemeinsam mit Ausbilderin Sara-Julia Hagemann haben sechs angehende Hotelfachmänner und -frauen im Februar eine Exkursion in die Hotelküche gewagt. Morgens um 8 Uhr wurde mit der Zubereitung von Kartoffelzubereitungen begonnen. Damit die jungen Hotelfachleute es in der Menükunde einfacher haben, hat man sich mit der Herstellung von hausgemachten Kartoffelkroketten, Herzoginkartoffeln und Co befasst. So kam es, dass morgens gleich die Messer gewetzt wurden und reichlich Erdäpfel tourniert wurden. (Tournieren bedeutet Gargut in Form bringen, runden und somit ein gleichmäßiges Bild und eine gleichmäßige Form und Größe zu erschaffen.) Später wurde eine Krokettenmasse erstellt und per Hand möglichst gleichmäßige Kroketten geformt, diese wurden dann paniert und in der Fritteuse ausgebacken. Eine weitere Form war die Herzoginkartoffel, bei der die Kartoffelmasse mithilfe eines Spritzbeutels in Form drapiert wurde, mit Eigelb betupft und im Ofen gegart wurde.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, so kamen die Gäste, welche mittags zu Gast im Restaurant waren, in den Genuss der „Azubi-Küche“ welche sich geschmacklich nicht verstecken brauchte.

Später am Tag wurde ein Tagungsraum zum Floristik-Studio. Jetzt galt es Blumengestecke zu produzieren. Um dem Thema des Hotels treu zu bleiben, wurden Suppentassen mit floralen Arrangements gefüllt. Zunächst begann es mit der getränkten Steckmasse eine Basis für das rundliche Gesteck zu schaffen, später wurde das Moosi abgeschrägt und mit Efeu eine seitliche Grundlage geschaffen. Als nächsten Schritt wählte man eine Richtblume, durch die die Höhe des Gestecks bestimmt wurde. Nun galt es nur noch das rundliche Gesteck zu komplettieren und die Steckmasse komplett mit Blüten und Blättern zu verdecken.
In einem späteren Verkaufsgespräch mussten die Azubis den Anlass ihres Blumengestecks nennen und auch ihren Warenwert ins Verhältnis zum Verkaufspreis setzen. Auch diese Kreative Arbeit konnte sich sehen lassen, abends schmückten die Azubi-Blumen die Tische des Restaurants und wurden von den Gästen des Hotels gelobt.

Eine weitere Vorbereitung auf den Hotelalltag brachte ein nachmittags durchgeführter Zimmercheck. Bei dem ein Hotelzimmer mit kleinen aber feinen Fehlern gespickt auf die Schulungsteilnehmer wartete. Diese sollten dann mit geschultem Blick den Job der Hausdame machen und die Beanstandungen aufführen und mögliche Verbesserungen durchführen.

Die morgens gelernte Speisenkunde konnte beim abschließenden Schreiben eines 4-Gang-Menüs direkt angewandt werden, bevor es dann für alle Azubis mit neuem Wissen in den Feierabend ging.

Leave a Reply